Welches Speiseöl ist wirklich das gesündeste?
In der Küche gehört Speiseöl zu den wichtigsten Geschmacksträgern, doch nicht jedes Fett tut der Gesundheit gleichermaßen gut. Wer nach dem wertvollsten Öl für den Körper sucht, stößt vor allem auf zwei klare Favoriten: Rapsöl und natives Olivenöl extra.
Rapsöl gilt bei Ernährungsexperten oft als heimlicher Spitzenreiter im Alltag. Der Grund dafür liegt in seiner optimalen Fettsäurezusammensetzung. Es enthält nur etwa 8 Prozent gesättigte Fettsäuren, dafür aber rund 60 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen können. Besonders wertvoll ist der Anteil von 32 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Hier punktet Rapsöl mit einem hervorragenden Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren von etwa 2 zu 1, was entzündungshemmend wirken kann. Durch seinen neutralen Geschmack eignet es sich zudem perfekt für Salate und zum sanften Dünsten.
Auf der anderen Seite steht kaltgepresstes Olivenöl als Klassiker der mediterranen Küche. Neben gesunden Fetten liefert es wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien, die Herz und Gefäße schützen. Die beste Wahl hängt letztlich vom Einsatzzweck ab: Olivenöl bringt volles Aroma in kalte Speisen, während Rapsöl der ideale Allrounder für die tägliche gesunde Ernährung ist.
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