Welches Olivenöl sollte man besser nicht kaufen?

Beim Kauf von Olivenöl lohnt sich ein genauer Blick auf die Marke und die Qualität. Laut aktuellen Tests fallen mehrere im Handel erhältliche Sorten durch – darunter bekannte Supermarkt-Marken. Betroffen sind Produkte von Edeka, Fiore, Kaufland (sowohl bio als auch konventionell), Penny und Rewe (ebenfalls bio und konventionell). Diese schnitten in unabhängigen Untersuchungen schlecht ab, oft wegen mangelhafter Frische oder Aromadefiziten.

Auch Alnatura, eine Marke, die oft mit besonders hohen Qualitätsansprüchen wirbt, konnte bei ÖKO-TEST nicht überzeugen. Das dort getestete Olivenöl wurde als „lampant“ eingestuft – ein Fachbegriff für Öle mit ranzigem, unangenehmem Geschmack, der auf Fehlgärung oder schlechte Lagerung hindeutet. Für Verbraucher bedeutet das: Selbst Bio-Produkte sind nicht automatisch gleich gut.

Stiftung Warentest und ÖKO-TEST warnen daher: Nicht jede Flasche, die als „nativ extra“ deklariert ist, hält auch, was sie verspricht. Oft dominieren Geschmacksmängel, und der gesunde Ruf des Öls trügt. Wer sicher gehen will, sollte auf unabhängige Testergebnisse achten und nicht nur auf das Etikett oder den Preis.

Die gute Nachricht: Es gibt auch klare Sieger. Manche Hersteller überzeugen mit frischem, fruchtigem Aroma und einwandfreier Zusammensetzung. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, kauft besser nicht blind – besonders nicht bei den genannten Marken.

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