Welches Tier schläft nur sieben Minuten?

Wenn man an Schlaf denkt, fällt einem wahrscheinlich das gemütliche Liegenbleiben im Bett ein. Während Menschen durchschnittlich ein Drittel ihres Lebens schlafend verbringen, sieht es bei anderen Tieren ganz anders aus. Ein besonders extremes Beispiel ist die Giraffe.

Die eleganten Riesen der Savanne kommen mit erstaunlich wenig Schlaf aus. Im Schnitt verbringen sie nur etwa zwei Stunden pro Tag im Schlaf – und das nicht durchgehend, sondern in kleinen Portionen. Besonders bemerkenswert: Ihre kürzesten Nickerchen dauern gerade einmal sieben Minuten. Diese kurzen Schlafphasen passieren meist im Stehen, was es dem Tier ermöglicht, schnell wieder wach und fluchtbereit zu sein – ein Überbleibsel aus der Evolution, um Raubtieren zu entkommen.

Giraffen schlafen so wenig, weil sie den Großteil ihres Tages mit Fressen verbringen. Um genug Nahrung zu finden, müssen sie viel Zeit mit dem Weiden verbringen, besonders in der Wildnis. Zudem sind sie als Beutetiere stets auf der Hut. Der kurze, tiefe Schlaf reicht ihnen aus, um fit zu bleiben.

Unter den Tieren mit dem geringsten Schlafbedarf gehören Giraffen definitiv zu den Spitzenreiterinnen. Während andere Tiere wie Elefanten oder Zebra auch wenig schlafen, ist die Kombination aus kurzen, siebenminütigen Schlafintervallen und der geringen Gesamtdauer bei der Giraffe besonders beeindruckend. Ein tierisches Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Natur ihren Schlaf regelt – manche brauchen Stunde, andere reichen Minuten.

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