Welche Vitamine helfen bei Gereiztheit?

Wenn man sich oft gereizt oder überfordert fühlt, kann eine unausgewogene Ernährung eine untergeordnete, aber wichtige Rolle spielen. Vitamin C ist hier ein echter Helfer: Es unterstützt nicht nur das Immunsystem, sondern hilft auch, Stress besser zu bewältigen. Denn es ist an der Produktion von Botenstoffen im Gehirn beteiligt, die für eine stabile Stimmung sorgen. Eine ausreichende Zufuhr kann helfen, nervöse Reizbarkeit zu verringern und die Konzentration zu verbessern.

Ein weiterer wichtiger Spieler ist Vitamin D. Viele Menschen, besonders im Winter, leiden unter einem Mangel – und das kann sich direkt auf die Stimmung auswirken. Vitamin D ist nicht nur wichtig für die Knochen, sondern regelt auch Prozesse in den Körperzellen, die mit dem Wohlbefinden zusammenhängen. Ein niedriger Spiegel wird oft mit Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und erhöhter Reizbarkeit in Verbindung gebracht.

Statt sofort zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, lohnt es sich, die Ernährung anzupassen. Vitamin C steckt reichlich in Zitrusfrüchten, Paprika, Brokkoli und frischen Kräutern. Vitamin D findet sich vor allem in Fettfischen wie Lachs, aber auch in Pilzen und durch Sonnenlicht – das der Körper zur Eigenproduktion nutzt.

Ein gestörter Haushalt der Vitamine kann also mehr beeinflussen, als viele denken. Wer merkt, dass kleine Dinge zunehmend auf die Nerven gehen, sollte nicht nur an Schlaf oder Zeitdruck denken – manchmal ist es auch ein simples „Bitte mehr Natur auf meinem Teller“.

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