Wer hilft bei starkem Nagelpilz?

Wenn die Zehennägel gelblich werden, brüchig sind oder sich vom Nagelbett lösen, deutet das oft auf einen Nagelpilz hin. Oft kommen zusätzlich Juckreiz oder Schmerzen hinzu – dann wird es Zeit für einen Arztbesuch. Wer unsicher ist, ob es sich wirklich um einen Pilzbefall handelt, sollte sich am besten an einen Dermatologen oder eine Dermatologin wenden.

Fachärztinnen und Fachärzte für Hautkrankheiten können mit bloßem Auge erste Hinweise erkennen, nehmen aber meist eine Probe des erkrankten Nagels, um die Diagnose sicher zu stellen. Nur so lässt sich eindeutig unterscheiden, ob ein Pilz die Ursache ist oder beispielsweise eine Nagelveränderung durch Schuppenflechte oder Verletzungen.

Die Behandlung hängt vom Befund ab. Bei leichtem Befall können oft rezeptfreie Antipilzmittel aus der Apotheke helfen. Bei stärkerem Befall verschreibt der Hautarzt jedoch meist spezielle Medikamente, die über Wochen oder Monate eingenommen werden müssen. In manchen Fällen werden auch lokal wirksame Lacke oder Cremes empfohlen.

Wichtig ist, frühzeitig handeln zu können. Wer länger wartet, riskiert, dass der Pilz sich weiter ausbreitet – nicht nur auf andere Nägel, sondern auch auf Mitmenschen. Auch die Behandlung wird dann schwieriger. Wer also Anzeichen bemerkt, sollte besser früher als später zum Hautarzt gehen.

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