Arbeiten in Frankreich: Was deutsche Auswanderer wissen müssen
Deutsche, die nach Frankreich auswandern möchten, können das ohne großen bürokratischen Aufwand tun. Dank der Zugehörigkeit beider Länder zur Europäischen Union genießen deutsche Staatsbürger das Recht auf freie Niederlassung und Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das bedeutet: Man darf sich überall in Frankreich niederlassen und dort legal arbeiten – ohne zusätzliche Arbeitserlaubnis oder spezielle Aufenthaltsgenehmigung.
Was braucht man konkret?Im Grunde genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, um in Frankreich zu leben und zu arbeiten. Es ist keine Vorbewilligung oder Genehmigung durch die französischen Behörden erforderlich. Das erleichtert den Umzug erheblich, besonders im Vergleich zu Ländern außerhalb der EU.
Dennoch lohnt es sich, nach der Ankunft einige formale Schritte zu erledigen. So sollte man sich beim örtlichen mairie (Gemeindeverwaltung) anmelden und die französische Meldepflicht erfüllen. Außerdem ist die Registrierung bei den französischen Sozialversicherungen wichtig, vor allem, wenn man in Lohn und Brot steht. Ein französischer Steuer- und Sozialversicherungscode (z. B. die Sécurité sociale-Nummer) wird meist über den Arbeitgeber organisiert.
Wer selbstständig tätig sein möchte, sollte sich über die lokalen Vorschriften informieren – die Formalitäten sind hier etwas umfangreicher, aber durchaus überschaubar.
Frankreich bleibt für viele Deutsche ein attraktives Ziel – sei es wegen des Lebensstils, der Sprache oder der Nähe zur Heimat. Mit den Rechten der EU-Bürger ist der Schritt ins Berufsleben im Nachbarland heute einfacher denn je.
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