Ist WhatsApp wirklich komplett kostenlos?

Der beliebteste Messenger-Dienst der Welt gehört zu Meta (dem ehemaligen Facebook-Konzern) und ist für Nutzer im direkten Alltag völlig gratis. Niemand muss eine monatliche Gebühr oder einen Kaufpreis entrichten, um Nachrichten zu schreiben, Sprachmemos zu verschicken oder zu telefonieren. Genau das macht den Dienst für Milliarden Menschen so attraktiv.

Doch wie finanziert sich das Unternehmen hinter der App, wenn doch scheinbar kein Geld fliesst? Die Antwort liegt in unseren Daten. Zwar bezahlt man nicht mit Bargeld, aber man zahlt mit einer anderen Währung: Informationen und Aufmerksamkeit. Meta nutzt Metadaten, um Verhaltensmuster zu analysieren und personalisierte Werbung auf anderen Plattformen wie Facebook oder Instagram auszuspielen. Auch geschäftliche Funktionen, wie der Kundenservice für Unternehmen über WhatsApp Business, spülen Einnahmen in die Kassen des Mutterkonzerns.

Wer WhatsApp nutzt, bekommt also ein mächtiges und bequemes Werkzeug an die Hand, bezahlt den eigentlichen Preis jedoch indirekt durch die Nutzung und die damit verbundenen Einblicke in das eigene digitale Verhalten.

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