Wann werden Monate großgeschrieben?

Im Deutschen ist eine klare Regel: Monate werden immer großgeschrieben. Egal, ob du von Januar sprichst oder im Oktober verreist – „Januar“ und „Oktober“ schreibt man stets mit großem Anfangsbuchstaben. Das gilt auch für Feiertage wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten. Diese Substantivierung ist fester Bestandteil der deutschen Rechtschreibung.

Anders als in manchen anderen Sprachen, zum Beispiel im Englischen, wo „january“ klein beginnt, unterscheidet Deutsch hier deutlich. Der Grund liegt in der Behandlung von Zeitangaben: In der deutschen Sprache gelten Monatsnamen als Substantive, und Substantive schreibt man bekanntlich groß. Das gilt unabhängig von der Position im Satz. Ob „Im Mai“ am Satzanfang steht oder „im Dezember“ am Ende – die Großschreibung bleibt immer gleich.

Auch bei abgeleiteten Wörtern wie „der April“ oder „im März“ bleibt die Regel bestehen. Selbst wenn man über „den ersten Sonntag im Februar“ spricht, wird „Februar“ großgeschrieben. Es gibt keine Ausnahmen – weder in formellen Texten noch in der Umgangssprache oder im informellen Schreiben.

Wer unsicher ist, kann sich merken: Alle zwölf Monatsnamen – von Januar bis Dezember – folgen derselben Regel. Und nicht nur Monate, auch Feiertage wie „Weihnachten“ oder „Neujahr“ werden großgeschrieben, da auch sie als Nomen gelten. Ein kleiner, aber wichtiger Punkt für fehlerfreies Deutsch.

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