Stranger Things Staffel 3: Die Kids wachsen heran
In Staffel 3 von Stranger Things betreten die jungen Helden eine neue Lebensphase: die Pubertät. Während die Figuren auf dem Bildschirm gerade mal 14 bis 15 Jahre alt sind, nähern sich die jungen Schauspieler im echten Leben bereits dem Erwachsenenalter. So feierte Sadie Sink, bekannt als Max, im Jahr 2019 ihren 17. Geburtstag – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der dritten Staffel auf Netflix. Genauso war es bei Caleb McLaughlin (Lucas), der ebenfalls schon 17 war, obwohl er weiterhin einen Teenager spielen musste.
Das macht gerade den Reiz der Serie aus: Die Authentizität des Erwachsenwerdens. In Staffel 3 spürt man deutlich, wie die Figuren anfangen, sich von der kindlichen Welt der ersten beiden Staffeln zu verabschieden. Sie interessieren sich plötzlich für erste Liebe, Mode und Unabhängigkeit. Die Sommersprossen weichen Pickeln, die Stimmen werden tiefer, die Gefühle komplizierter. Selbst die Action-Szenen spiegeln diesen Wandel wider – weniger Spielzeug-Schlachten, mehr echte Verantwortung.
Die Macher der Serie schaffen es, diesen Übergang zwischen Kindheit und Jugend emotional nachvollziehbar darzustellen. Man merkt, dass die jungen Darsteller nicht nur älter werden, sondern auch reifer – sowohl im Ausdruck als auch in ihrer schauspielerischen Leistung. Während Hawkins weiterhin von geheimnisvollen Kräften bedroht wird, kämpfen die Kids vor allem mit sich selbst: mit Unsicherheiten, ersten Herzschmerzen und dem Wunsch, endlich ernst genommen zu werden.
Staffel 3 ist daher mehr als nur eine Fortsetzung – sie ist ein Porträt des Heranwachsens, das genauso berührend wie spannend ist.
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