Wie alt werden Hunde im Durchschnitt?
Die Frage, wie lange ein Hund lebt, hängt stark von seiner Größe und Rasse ab. Kleine Hunde wie der Chihuahua oder der Zwergpudel erreichen oft ein Alter von 15 Jahren oder mehr – manche sogar noch darüber hinaus. Im Durchschnitt leben kleine Rassen zwischen zehn und 15 Jahren und gehören damit zu den Langlebigsten unter den Hunden.
Mittlere Rassen, die zwischen 15 und 40 Kilogramm wiegen, wie der Border Collie oder der Beagle, werden meist zehn bis zwölf Jahre alt. Mit guter Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann auch hier die Lebenserwartung positiv beeinflusst werden.
Interessanterweise leben große Hunde wie der Deutsche Schäferhund, der Berner Sennenhund oder der Doggen-Typ oft kürzer – im Schnitt zwischen sieben und zwölf Jahren. Warum das so ist, liegt unter anderem an ihrer schnelleren körperlichen Entwicklung und einer höheren Belastung des Körpers, besonders im Alter. Krankheiten wie Arthrose oder Herzerkrankungen treten bei großen Rassen früher auf.
Unabhängig von der Rasse spielt aber auch die Pflege eine große Rolle: Ein liebevoll behütetes Zuhause, eine artgerechte Ernährung und genügend geistige wie körperliche Betätigung können das Leben eines Hundes deutlich verlängern. Letztlich ist jeder Hund ein Individuum – manche überraschen ihre Besitzer mit besonders vielen gemeinsamen Jahren.
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