Wie man feuchte Wände schnell wieder trocken bekommt

Ein kleiner Wasserschaden – etwa durch einen leichten Rohrbruch oder eine überlaufende Waschmaschine – kann schnell zu feuchten Wänden führen. Die gute Nachricht: Bei leichten Schäden muss man nicht gleich den Fachmann rufen. Oft reicht es schon, den Raum richtig zu lüften und gezielt zu entfeuchten.

Erste Hilfe bei feuchten Wänden: Schalte zunächst die Heizung aus und öffne die Fenster für etwa 10 bis 15 Minuten. Kurzes, stoßweises Lüften hilft, feuchte Luft nach draußen zu befördern. Anschließend kann ein Luftentfeuchter Wunder wirken – besonders in Kellern oder engen Räumen. Er zieht die Feuchtigkeit direkt aus der Luft und beschleunigt so den Trocknungsprozess der Wand.

Vermeide es, die Wand mit einem Fön oder Heizstrahler „trocken zu brennen“. Das kann Risse verursachen oder Schimmel hinter der Oberfläche fördern. Stattdessen sollte die Trocknung gleichmäßig vonstattengehen. Bei Tapeten oder Anstrichen, die sich wellen, ist es oft besser, sie vorübergehend zu entfernen, damit die Wand besser atmen kann.

Wenn die Feuchtigkeit nur oberflächlich ist, sollte die Wand innerhalb weniger Tage trocken sein. Zur Sicherheit kann man ein Hygrometer nutzen, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu überprüfen. Ideal sind Werte zwischen 40 und 60 Prozent.

Bei stärkeren Schäden oder wenn sich Schimmel abzeichnet, sollte man jedoch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Doch in vielen Fällen genügt schon etwas Geduld, frische Luft und ein zuverlässiger Entfeuchter, um die Wand wieder trocken und gesund zu bekommen.

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