MRSA-Bakterien erfolgreich beseitigen: So gelingt die Sanierung
Das Bakterium MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) sorgt oft für Verunsicherung, da herkömmliche Antibiotika bei einer Infektion nicht wie gewohnt wirken. Doch eine bloße Besiedlung bedeutet nicht automatisch eine schwere Erkrankung: Bei gesunden Menschen ohne Risikofaktoren lässt sich der Keim meist rasch und unkompliziert wieder entfernen.
Das wichtigste Reservoir für MRSA im menschlichen Körper ist der Nasenvorhof. Zur gezielten Behandlung wird dort über einige Tage hinweg eine spezielle antibiotische oder antiseptische Nasensalbe aufgetragen. Unterstützend helfen oft desinfizierende Waschlotionen für Haut und Haare, um eine Ausbreitung zu verhindern und den Körper gründlich zu reinigen.
Schon nach wenigen Tagen ist die Behandlung im Nasenbereich abgeschlossen. Um sicherzugehen, dass das Bakterium vollständig verschwunden ist, folgt im Anschluss eine Kontrolle mittels Abstrichuntersuchung. Fällt dieser Test negativ aus, gilt die Sanierung als erfolgreich abgeschlossen.
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