Wie belastet ist Makrele mit Mikroplastik?
Wer regelmäßig Fisch isst, sollte wissen: Nicht alle Arten sind gleich sicher. Besonders Makrele und Hering sind laut dem Alfred-Wegener-Institut deutlich mit Mikroplastik belastet. Grund dafür ist ihr Lebensraum – diese Fische schwimmen im offenen Wasser, wo sie Plastikteilchen mit der Nahrung aufnehmen.
Plastik im Meer zerfällt nur langsam und zerkleinert sich dabei zu winzigen Partikeln, sogenanntem Mikroplastik. Diese gelangen in die Nahrungskette – und letztlich auf unseren Teller. „Vor allem Fische, die im freien Ozean leben, nehmen über das Plankton Plastik auf“, erklärt die Umweltexpertin Maack.
Doch nicht nur Fische wie Makrele sind betroffen. Auch Meeresfrüchte wie Muscheln und Garnelen können hohe Konzentrationen enthalten. Der Grund: Bei vielen dieser Tiere wird oft das ganze Tier verzehrt – inklusive Verdauungssystem, in dem sich Mikroplastik ablagert.
Die gesundheitlichen Folgen für den Menschen sind noch nicht endgültig geklärt, aber Experten raten dennoch zur Vorsicht. Wer oft Fisch isst, sollte daher auf die Herkunft achten und abwechslungsreich wählen. Regionale, gut kontrollierte Fischereien oder Bio-Zertifizierungen können hier eine sicherere Alternative bieten.
Makrele bleibt zwar ein gesunder Fisch – reich an Omega-3-Fettsäuren – doch die Belastung mit Umweltstoffen wächst. Ein Grund mehr, bewusster einzukaufen und auf nachhaltige Quellen zu achten.
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