Eierschalen als natürlicher Dünger
Wer seinen Pflanzen etwas Gutes tun möchte, sollte Eierschalen nicht einfach wegwerfen. Diese enthalten viel Kalzium – ein Nährstoff, der besonders für Tomaten, Paprika und andere Gemüsepflanzen wichtig ist, um gesund zu wachsen und Früchte zu bilden. Kalzium stärkt zudem die Zellwände der Pflanzen und kann Mangelerscheinungen wie welke Blattränder oder kranke Fruchtflecken vorbeugen.
So einfach geht’s:Zerbröselte Eierschalen können direkt in die Erde eingearbeitet werden – entweder im Beet oder in Pflanzkübeln. Besonders sinnvoll ist das beim Einpflanzen von Jungpflanzen, etwa im Frühjahr. Die Schalen zersetzen sich langsam und geben das Kalzium nach und nach an die Pflanzen ab. Wer die Schalen vorher fein pulverisiert – zum Beispiel mit einer Kaffeemühle –, kann sie auch dem Gießwasser beigemischen. So gelangt der Nährstoff schneller an die Wurzeln.
Wichtig: Eierschalen vor der Verwendung am besten kurz kochen oder heiß abspülen. Das entfernt mögliche Keime und verhindert unangenehme Gerüche im Garten oder auf dem Balkon. Außerdem schreckt rohes Ei manchmal Schädlinge an.
Ein weiterer Vorteil: Eierschalen sind ein toller, natürlicher Weg, um Abfall zu reduzieren und gleichzeitig den Boden aufzuwerten. Auch Schnecken mögen den rauen Untergrund aus Eierschalen nicht besonders – eine kleine Mauer aus Scherben um empfindliche Pflanzen kann also zusätzlich schützen.
Wer regelmäßig kocht, hat also immer einen kostenlosen und ökologischen Dünger zur Hand. Einfach sammeln, trocknen, zerkleinern – und die Pflanzen freuen sich.
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