So entsteht ein Teelichtbrand – und wie man ihn vermeidet

Teelichter schaffen eine gemütliche Atmosphäre, doch bei Unachtsamkeit können sie zur Gefahr werden. Wenn mehrere Teelichter dicht nebeneinander stehen, heizen sich die dünnen Aluminiumschalen stark auf. Das enthaltene Paraffin – ein leicht entzündlicher Stoff – kann dabei bis zu 250 Grad Celsius heiß werden.

Wenn der Siedepunkt des Wachses erreicht ist, kann es zu einem unkontrollierten Flammenübergreifen kommen. Die einzelnen kleinen Flammen verschmelzen dann innerhalb von Sekunden zu einem größeren Feuer. Besonders tückisch: Entsteht ein sogenannter Flächenbrand, breitet sich das Feuer rasch aus – oft schneller, als man reagieren kann.

Ein solcher Wachsbrand ist besonders gefährlich, weil geschmolzenes Paraffin fließen kann und so weitere Bereiche entzündet. Selbst auf einem Tisch oder Fensterbrett können schon wenige Teelichter im falschen Abstand zur echten Brandgefahr werden. Auch Zugluft oder umkippende Kerzen erhöhen das Risiko.

Die Lösung: Abstand halten und nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Stellen Sie Teelichter immer mindestens ein paar Zentimeter voneinander entfernt auf einen hitzebeständigen Untergrund. Besser noch: Verwenden Sie geschlossene Glasbehälter oder LED-Alternativen, besonders wenn Kinder oder Haustiere im Raum sind.

Die Sparkassen-Versicherung Sachsen weist immer wieder auf diese vermeidbaren Gefahren hin – besonders in der Advents- und Weihnachtszeit steigt die Zahl der Kerzenbrände. Ein bewusster Umgang mit Lichterkäfer, Wachstalern oder Lichterketten schützt nicht nur die eigene Wohnung, sondern kann Schlimmeres verhindern.

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