Wie erkenne ich Magenkrebs?

Ein Magenkrebs, medizinisch auch Magenkarzinom genannt, entwickelt sich meist schleichend über Jahre. In den frühen Stadien verursacht er oft keine oder nur schwache Beschwerden, weshalb er leicht übersehen wird. Viele Betroffene spüren erst im fortgeschrittenen Stadium deutliche Symptome.

Typische Anzeichen können ein anhaltendes Völlegefühl direkt nach dem Essen sein, auch wenn nur wenig gegessen wurde. Übelkeit, wiederholtes Erbrechen oder plötzlicher Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund sollten aufmerksam machen. Ein dunkler, teerartiger Stuhl kann auf Blut im Verdauungstrakt hinweisen – ein ernstzunehmendes Warnsignal.

Wichtig: Diese Symptome können auch auf andere, weniger schwere Erkrankungen wie eine Magenschleimhautentzündung oder ein Ulkus hindeuten. Trotzdem ist es klug, bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Vor allem Menschen über 50, mit familiärer Vorerkrankung oder langjährigen Magenproblemen sollten wachsam sein.

Die Diagnose erfolgt meist durch eine Magenspiegelung, bei der der Arzt gezielt Gewebeproben entnehmen kann. Je früher ein Magenkarzinom erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb zählt: Nicht ignorieren, wenn sich etwas über längere Zeit nicht richtig anfühlt.

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