So funktioniert kabelloses Laden

Wer heutzutage ein Smartphone auf eine kleine Unterlage legt, ohne ein Kabel anzustecken, staunt oft, wie bequem das Laden sein kann. Doch was passiert eigentlich genau hinter der scheinbaren Magie des kabellosen Ladens?

Die Technik basiert auf elektromagnetischer Induktion. In der Ladestation – oft ein flaches Pad – sitzt eine Spule, die beim Einschalten ein unsichtbares Magnetfeld erzeugt. Im Inneren des Smartphones befindet sich eine zweite Spule. Sobald das Gerät auf das Ladepad gelegt wird, dringt dieses Magnetfeld in die Spule des Telefons ein – und genau hier entsteht durch Induktion ein elektrischer Strom.

Dieser Strom wird dann direkt zum Akku geleitet und lädt ihn wie gewohnt. Wichtig ist: Das funktioniert nur, wenn das Smartphone sehr nah an der Ladestation ist – meist nur wenige Millimeter. Sobald der Abstand zu groß wird, reicht das Magnetfeld nicht mehr aus, um Energie zu übertragen.

Das bedeutet, dass kabelloses Laden zwar komfortabel ist, aber weiterhin Präzision erfordert. Einige Modelle unterstützen mittlerweile auch schnelleres Laden oder sogenanntes „Fernladen“ über etwas größere Distanzen, doch die meisten verfügbaren Geräte benötigen nach wie vor direkten Kontakt mit der Ladefläche.

Praktisch ist es allemal – besonders, wenn man morgens den Akku schnell auffüllen will, ohne erst ein Kabel suchen zu müssen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen