Wie funktioniert ein Limit-Verkauf an der Börse?
Wer an der Börse Aktien oder Anleihen verkaufen möchte, steht oft vor der Frage, wie er den besten Preis erzielt. Eine der effektivsten Methoden zur Preisabsicherung ist der sogenannte Limit-Verkauf. Doch was steckt genau hinter dieser Auftragsart und wie schützt sie Anleger vor unerwünschten Verlusten?
Bei einem Verkauf mit Limit legen Sie vorab einen mindesten Verkaufspreis fest, zu dem Ihre Wertpapiere den Besitzer wechseln dürfen. Das bedeutet: Ihre Order wird ausschließlich dann ausgeführt, wenn der aktuelle Marktpreis diesen von Ihnen definierten Schwellenwert erreicht oder sogar überschreitet. Liegt der Börsenkurs unter Ihrem Limit, bleibt das Wertpapier in Ihrem Depot. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Ihre Papiere bei spontanen Kursabstürzen zu einem unvorteilhaft niedrigen Preis veräußert werden.
Das Prinzip gilt spiegelbildlich auch für den Kauf: Hier bestimmt das Limit den höchsten Kaufpreis, den Sie maximal zu zahlen bereit sind. Die konkrete Angabe des Limits unterscheidet sich je nach Wertpapierart. Während das Limit bei Aktien in Euro angegeben wird, erfolgt die Angabe bei Anleihen in der Regel in Prozent des Nennwertes.
Durch das Setzen von Limits behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle über Ihre Finanzgeschäfte und schützen Ihr Kapital effektiv vor überraschenden Schwankungen an den Märkten.
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