So wird Mund-zu-Mund-Beatmung richtig durchgeführt

Wenn eine Person nicht mehr atmet, kann schnelles Handeln Leben retten – eine korrekte Mund-zu-Mund-Beatmung ist dabei oft entscheidend. Zunächst sollte die Person sicher auf dem Rücken liegen. Nachdem die Atmung überprüft wurde, geht es direkt weiter mit der Beatmung.

Setzen Sie den Mund fest über den des Betroffenen, wobei Ihre Lippen einen möglichst dichten Abschluss bilden. Atmen Sie dann langsam und sanft hinein – etwa eine Sekunde lang – und achten Sie darauf, dass sich die Brust hebt. Wichtig: Nicht zu stark oder zu schnell beatmen, um Blähungen oder Verletzungen zu vermeiden.

Nach der Einatmung wird der Kopf leicht angehoben und zur Seite gedreht. Dabei beobachten Sie, ob sich der Brustkorb wieder senkt – ein Zeichen dafür, dass die Luft aus dem Körper entweicht. Gleichzeitig können Sie auf leises Ausatmen hören. Diese Schritte wiederholen Sie im Rhythmus: zweimal beatmen, dann 30 Mal Herzdruckmassage, sofern kein Defibrillator zur Hand ist.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betont, dass jeder Ersthelfer in der Lage sein sollte, in solchen Momenten zu handeln. Auch wenn viele zögern, aus Angst vor Fehlern: Jede Beatmung ist besser als keine. Mit etwas Übung – etwa im Erste-Hilfe-Kurs – wird das Vorgehen zur Routine. Denken Sie daran: In den ersten Minuten nach einem Atemstillstand zählt jede Sekunde.

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