Wie gut sind Schimmelsprays wirklich?

Bei Schimmel in der Wohnung greifen viele schnell zu Sprays aus dem Handel. Doch wie gut helfen sie wirklich? Laut einem Test von 2022 schnitten vor allem chlorfreie Mittel von bekannten Marken wie Auro, Mellerud, Wepos, Toom, Obi, Ultrament und Pufas sehr gut ab. Mit Bewertungen zwischen 1,6 und 2,3 lagen sie sowohl in Sachen Wirksamkeit als auch Gesundheitsverträglichkeit auf einem hohen Niveau. Das ist wichtig, denn viele Menschen möchten Schimmel beseitigen, ohne dabei die Luftqualität zu verschlechtern oder empfindliche Haushaltsmitglieder zu gefährden.

Interessant ist, dass auch chlorhaltige Produkte wie jene von Mem und Decotric mit „sehr gut“ abschnitten – besonders bei der direkten Bekämpfung des Befalls. Doch Vorsicht: Chlorhaltige Mittel können stark riechen und bei falscher Anwendung gesundheitliche Risiken bergen, besonders in schlecht belüfteten Räumen. Experten raten daher oft zu den chlorfreien Alternativen, vor allem in Badezimmern oder Wohnräumen, die ohnehin feucht sind.

Wichtig ist: Kein Spray ersetzt eine dauerhafte Lösung des Feuchtigkeitsproblems. Ob es ein undichtes Rohr ist oder fehlende Dämmung – ohne Ursachenbehebung kehrt Schimmel schnell zurück. Neben kommerziellen Produkten helfen auch Hausmittel wie Essig oder Backpulver bei leichten Befällen, sind aber weniger wirksam bei hartnäckigem Wachstum.

Fazit: Gute Schimmelsprays gibt es – vor allem chlorfreie von vertrauenswürdigen Herstellern. Doch das beste Mittel bleibt immer eine trockene, gut belüftete Wohnung.

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