Wenn es im Hals brennt: Was tun bei einer Speiseröhrenentzündung?
Ein unangenehmes Brennen hinter dem Brustbein oder saures Aufstoßen nach dem Essen – viele Menschen kennen dieses schmerzhafte Gefühl. Meistens steckt dahinter eine Entzündung der Speiseröhre, medizinisch auch Ösophagitis genannt. Auslöser ist in den allermeisten Fällen die sogenannte gastroösophageale Refluxkrankheit. Das bedeutet: Magensäure fließt immer wieder unkontrolliert nach oben zurück und reizt dabei die empfindliche Schleimhaut unserer Speiseröhre.
Um dem gereizten Gewebe die Möglichkeit zur Regeneration zu geben, ist es wichtig, die Säureproduktion im Magen zu drosseln. Hierbei haben sich bestimmte Medikamente im Alltag bewährt. Zu den bekanntesten Helfern gehören Protonenpumpenhemmer (PPI). Sie blockieren die Säurepumpe in der Magenschleimhaut und sorgen so dafür, dass deutlich weniger aggressive Säure aufsteigen kann. Eine weitere Option zur Linderung sind H2-Rezeptorblocker, die ebenfalls die Magensäureproduktion reduzieren und dem Brennen entgegenwirken.
Neben solchen medizinischen Schritten spielen oft auch einfache Verhaltensänderungen eine große Rolle. Wer beispielsweise auf säure- oder fettreiche Lebensmittel verzichtet, spät am Abend nichts Schweres mehr isst oder den Kopf beim Schlafen leicht erhöht lagert, nimmt oft schon spürbaren Druck von der Speiseröhre. Sollten die Beschwerden jedoch regelmäßig auftreten oder länger anhalten, ist der Gang zum Arzt der sicherste Weg, um die genaue Ursache abzuklären und den optimalen Therapieplan zu finden.
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