Wie funktioniert das Notensystem in deutschen Universitäten?
In Deutschland wird die akademische Leistung von Studierenden meist mit einer Notenskala von 1,0 bis 5,0 bewertet. Die 1,0 ist die beste, die 5,0 die schlechteste mögliche Note. Wer eine 1,0 erhält, hat „sehr gut“ abgeschnitten – die Leistung übertrifft die Anforderungen in besonderem Maße. Dies ist selten, aber besonders wertvoll für das spätere Berufsleben.
Noten zwischen 1,5 und 2,4 gelten als „gut“. Die Leistungen erfüllen die Anforderungen vollständig, zeigen aber weniger Auszeichnung als eine Eins. Zwischen 2,5 und 3,4 spricht man von „befriedigend“. Das bedeutet: Das Studium wird fortgesetzt, ohne dass es zu Sorgen geben muss. Ab 3,5 bis 4,0 ist eine Leistung noch „ausreichend“, also bestanden – aber nur knapp.
Alles ab 4,1 gilt als „ungenügend“ oder „nicht bestanden“. In diesem Fall muss die Prüfung oft wiederholt werden, um weiterzukommen. An vielen Hochschulen wie der Bauhaus-Universität Weimar orientieren sich Dozenten genau an dieser Skala, um faire und einheitliche Bewertungen vorzunehmen.
Interessant ist, dass die deutsche Note 1,0 dem amerikanischen „A“ entspricht, während eine 4,0 hierzulande schon am Rande des Durchfallens liegt – im Vergleich zu anderen Ländern also viel strenger bewertet wird. Das deutsche Notensystem gilt daher als anspruchsvoll, was international oft anerkannt wird.
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