So heißen die Schüler in den USA
Wenn man in Deutschland von Klassen spricht, denkt man an Nummern: die 5. Klasse, die 9. Klasse und so weiter. In den Vereinigten Staaten ist das anders – dort haben die Schülerschaften richtige Namen. Diese Bezeichnungen sind fest verankert im amerikanischen Schulsystem und werden von Jahr zu Jahr genutzt, bis der Abschluss erreicht ist.
Die Neuntklässler heißen freshmen. Das ist die erste Stufe der High School, vergleichbar mit der 9. Klasse in Deutschland. Der Begriff bedeutet so viel wie „Neuling“ – passend für jene, die gerade den Sprung von der Mittel- zur Oberstufe geschafft haben.
Zehntklässler werden als sophomores bezeichnet. Der Begriff setzt sich aus zwei altgriechischen Wörtern zusammen und könnte man als „weise im zweiten Jahr“ übersetzen – eine ironische, aber beliebte Bezeichnung.
Elftklässler sind die juniors. Sie stehen kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit und bereiten sich oft intensiv auf den Abschluss und das College vor. Der letzte Jahrgang, die seniors (Abiturienten), feiert traditionell einen festen Platz im Schuljahr mit besonderen Ritualen wie dem Abschlussball.
Diese Namensgebung verleiht jedem Schuljahr eine eigene Identität. Statt nur eine Nummer zu sein, durchläuft man eine Art Entwicklungsweg – vom unerfahrenen freshman bis zum respektierten senior. Wer sich für das amerikanische Schulsystem interessiert, stößt immer wieder auf solche feinen, aber prägenden Unterschiede.
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