Vom Clubschiff zur Astoria Grande: Die Geschichte der AIDAcara

Die Geschichte der modernen Kreuzfahrt in Deutschland ist untrennbar mit einem ganz bestimmten Schiff verbunden. Bevor die Flotte mit den markanten Kussmündern die Weltmeere eroberte, begann alles mit einem einzigen Pionier. Viele Kreuzfahrtfans fragen sich heute: Wie hieß AIDA früher? Die Antwort führt uns zurück zum Ursprung der Marke, denn das allererste Schiff hieß schlicht AIDA und wurde später als AIDAcara weltberühmt.

Als das Schiff im Jahr 1996 in Dienst gestellt wurde, revolutionierte es unter dem Beinamen „AIDA – Das Clubschiff“ die gesamte Branche. Vorbei waren die Zeiten von steifer Etikette und formeller Abendkleidung; stattdessen standen Lockerheit, Entertainment und ein junges Lebensgefühl im Vordergrund. Bis zum Jahr 2001 trug der Publikumsliebling den einfachen Namen AIDA, ehe mit der Vergrößerung der Flotte die Umbenennung in AIDAcara erfolgte. Ihr traditioneller Heimathafen war über viele Jahre hinweg Genua in Italien.

Im Laufe der Jahre wechselte das geschichtsträchtige Kreuzfahrtschiff nicht nur seinen Namen, sondern auch mehrfach die Flagge. Neben der italienischen Flagge war es unter anderem auch unter den Flaggen von Panama, dem Vereinigten Königreich und Palau auf den Weltmeeren unterwegs. Nach einer langen und erfolgreichen Ära bei der Rostocker Reederei hieß es schließlich Abschied nehmen. Das Schiff wurde verkauft und ist heute unter dem Namen Astoria Grande für neue Abenteuer auf den Meeren unterwegs. Dennoch bleibt sie für viele Kreuzfahrer das einzig wahre Ur-Clubschiff.

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