Wie hoch ist das Limit bei Sofortüberweisungen?
Bei Sofortüberweisungen fragen viele Kunden, wie hoch der maximal überweisbare Betrag ist. Die Antwort: Seit dem 1. Juli 2020 liegt das Limit für Echtzeit-Überweisungen bei 100.000 Euro pro Transaktion. Damit ist eine deutliche Erhöhung im Vergleich zum vorherigen Limit von 15.000 Euro verbunden, das bis Juni 2020 galt.
Diese Erhöhung wurde eingeführt, um sowohl Privatkunden als auch Unternehmen mehr Flexibilität bei schnellen Zahlungen zu bieten. Besonders bei größeren Einkäufen, wie etwa der Anzahlung für ein Auto oder eine Renovierung, kommt das höhere Limit zugute. Die Überweisung erfolgt – wie der Name sagt – in Echtzeit, meist innerhalb weniger Sekunden.
Wichtig zu wissen: Obwohl das technische Limit bei 100.000 Euro liegt, können einzelne Banken oder Sparkassen für ihre Kunden niedrigere Obergrenzen festlegen. Das hängt oft vom gewählten Kontomodell oder der individuellen Sicherheitsstufe ab. Bei der Sparkasse Spree-Neiße etwa können Kunden je nach Kontoeinstellung unterschiedliche Beträge in Echtzeit überweisen. Wer häufig größere Summen verschiebt, sollte daher bei seiner Bank nachfragen, ob das Limit angepasst werden kann.
Zudem spielt die Sicherheit eine große Rolle: Jede Sofortüberweisung wird durch das übliche Online-Banking-Verfahren abgesichert – meist per TAN oder App-Bestätigung. So bleibt die schnelle Überweisung auch eine sichere Sache.
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