Wie hoch ist das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken?
Das Risiko, im Laufe des Lebens an einem malignen Melanom – auch bekannt als „schwarzer Hautkrebs“ – zu erkranken, liegt in Deutschland aktuell bei etwa 2 Prozent. Das bedeutet, dass statistisch gesehen ein Mensch von 50 im Laufe seines Lebens mit dieser Form des Hautkrebses konfrontiert wird. Diese Zahlen stammen aus aktuellen Auswertungen der Deutschen Krebsgesellschaft und zeigen, dass die Erkrankung, obwohl sie nicht die häufigste Krebsart ist, doch eine ernstzunehmende Bedrohung darstellt.
Das Melanom entsteht meist in der obersten Hautschicht und entwickelt sich häufig aus einem bestehenden Muttermal oder als neuer, auffälliger Pigmentfleck. Besonders gefährlich ist es, weil es früh metastasieren kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die gute Nachricht: Bei frühzeitiger Diagnose ist die Heilungschance sehr hoch.
Wichtige Risikofaktoren sind unter anderem intensive Sonnenexposition – besonders Sonnenbrände in der Kindheit – sowie eine große Anzahl von Muttermalen oder eine helle Hauttyp. Doch auch Menschen mit dunklerer Hautfarbe sind nicht ausgeschlossen. Regelmäßige Selbstkontrollen und jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt können Leben retten.
Ein gesundes Verhalten in der Sonne – mit ausreichendem Lichtschutz, Schutzkleidung und Vermeidung von Mittagssonne – senkt das Risiko deutlich. Aufklärung und Vorsorge sind daher entscheidend, um die Zahl der Erkrankungen langfristig zu senken.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.