Wie man Blauschimmelkäse richtig genießt

Wer einmal einen Bissen von gutem Blauschimmelkäse probiert hat, weiß: Dieser Käse ist kein gewöhnlicher Zeitgenosse. Sein Aroma ist würzig, tief und von edler Schärfe – kein Wunder, dass Feinschmecker ihn oft schlicht „Bleu“ nennen. Doch wie isst man ihn am besten?

Am einfachsten und ehrlichsten ist es, ihn pur zu genießen. Ein Stück frisches Baguette oder ein paar saftige Weintrauben daneben – das reicht schon, um den Geschmack voll zur Geltung zu bringen. Die bläulich-grauen Adern im Inneren entstehen durch edelschimmelkulturen und verleihen dem Käse seine charakteristische Tiefe. Manche mögen es milde, wie beim Gorgonzola Dolce, andere lieben die kräftige, fast scharfe Note des Roquefort oder eines englischen Stilton.

Für mutige Genießer wird der Blauschimmelkäse auch in der Küche verwendet. In cremigen Pasta-Saucen zerlassen, gibt er jedem Gericht eine raffinierte Note. Auch als Zutat in einem kräftigen Salat oder vermischt mit Olivenöl und Balsamico zu einem pikanten Dressing verarbeitet, überzeugt er mit Vielseitigkeit. Wichtig ist dabei immer: Der Käse sollte Zimmertemperatur haben. Nur so entfaltet er all seine Aromen.

Ob zum Abschluss einer Mahlzeit, zu einem Glas Rotwein oder einfach so – Blauschimmelkäse ist mehr als ein Stück Käse. Er ist ein Erlebnis für die Sinne, das man sich gönnen sollte.

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