So schneiden die Franzosen ihren Camembert – wie ein Kuchen
Wenn es um Käse geht, wissen die Franzosen meist, wovon sie sprechen – und beim Camembert ist das nicht anders. Statt ihn einfach in Scheiben zu schneiden, wie man es vielleicht aus Gewohnheit tun würde, hat der typische Franzose eine ganz besondere Methode: Er behandelt den Camembert wie einen kleinen Kuchen.
Statt also waagerecht zu schneiden, wird der Camembert fächerförmig in gleichmäßige Dreiecke unterteilt – ähnlich wie ein Tortenstück. Dieser Ansatz hat einen handfesten Grund: Der Kern des reifen Camemberts ist in der Mitte besonders weich, cremig und geschmacksintensiv. Wer ihn so schneidet, wie es die Franzosen tun, sorgt dafür, dass jeder ein Stück vom besten Teil abbekommt.
Warum diese Methode Sinn machtWenn man den Camembert quer oder in dicke Streifen schneidet, bleibt oft nur ein Teil der Rinde oder ein übermäßig weiches Stück übrig. Die Kuchenform hingegen verteilt die unterschiedlichen Texturen gleichmäßig. Außerdem sieht es einfach eleganter aus – besonders auf einem Käsebrett in Gesellschaft.
Ein Tipp: Lassen Sie den Camembert vor dem Servieren etwa 20 bis 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen. So entfaltet er sein volles Aroma, und das Schneiden gelingt sauberer. Ob mit Baguette, Wein oder einfach pur – so wird der Genuss rund.
Die nächste Käseplatte ist also eine kleine Bühne für französische Lebensart. Probieren Sie es aus – die Methode überzeugt im Geschmack und Anmutung.
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