Wie man professionellere Fotos macht – Tipps für bessere Bilder
Wer einmal wissen möchte, wie Profi-Fotos eigentlich entstehen, sollte einen Blick auf die Kameraeinstellungen werfen. Es geht nicht nur um teure Ausrüstung, sondern vor allem um das richtige Handling. Ein entscheidender Faktor ist die Blende. Bei hellem Tageslicht empfiehlt sich oft eine Blende von f/8 – scharfe Bilder ohne Überstrahlung. Möchtest du hingegen Bewegung festhalten oder einen weichen, verschwommenen Hintergrund erzeugen, öffnest du die Blende (z. B. f/2.8). Das schafft nicht nur Atmosphäre, sondern hebt dein Motiv stark hervor.
Gleichzeitig solltest du die ISO-Zahl im Blick behalten. Je höher der ISO-Wert, desto mehr Bildrauschen entsteht – besonders bei schlechten Lichtverhältnissen. Besser: etwas mehr Licht suchen oder die Verschlusszeit anpassen. Ein Stativ kann hier Wunder wirken. Und: Speichere deine Bilder möglichst im RAW-Format. Das gibt dir später viel mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung.
Die Tageszeit spielt eine große Rolle. Die sogenannte „goldene Stunde“ – kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang – liefert warmes, weiches Licht. Dagegen ist die „Mittagspause“ mit hartem, direktem Licht oft weniger geeignet. Wer mag, nutzt die „blaue Stunde“, die Zeit kurz vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang, für dramatische Stimmungsbilder.
Und zum Schluss: Der Blitz sollte sparsam eingesetzt werden. Natürliches Licht wirkt fast immer besser. Ein direkter Blitz wirkt oft hart und unvorteilhaft. Besser: indirekt blitzen oder gar nicht.
Weitere Tipps findest du in unseren Weitere Einträge.
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