Warum ein Akku sich tiefentladen kann
Ein Akku kann sich im Laufe der Zeit tiefentladen – besonders, wenn er älter wird. Mit den Ladezyklen nimmt die Kapazität jedes Akkus langsam ab, unabhängig vom Typ. Irgendwann reicht diese Kapazität nicht mehr aus, um den angeschlossenen Verbraucher zuverlässig zu versorgen, und der Spannungspegel sackt so weit ab, dass eine Tiefentladung eintritt.
Das ist besonders bei Geräten wie E-Bikes ein bekanntes Phänomen. Wird der Akku über Jahre genutzt, verliert er nach und nach seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit. Selbst bei sorgfältiger Handhabung ist dieser Prozess unvermeidlich. Ein alter Akku hält einfach nicht mehr, was er einmal konnte, und lädt sich möglicherweise schneller wieder entleert als früher.
Doch nicht nur das Alter spielt eine Rolle. Auch falsche Nutzung kann zur Tiefentladung führen – zum Beispiel wenn ein Akku über lange Zeit komplett leer gelagert wird. Im Extremfall kann das den Akku dauerhaft beschädigen, sodass er nicht mehr aufladbar ist. Einmal tiefentladen, reicht oft schon ein geringer Spannungsabfall aus, um den internen Schutzschaltkreis zu aktivieren – dann lässt sich der Akku nicht mehr einschalten.
Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, Akkus regelmäßig auf etwa 50 bis 70 Prozent zu laden, wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden. Besonders bei saisonalen Geräten wie E-Bikes ist das wichtig. Regelmäßige Pflege und sachgemäße Lagerung können die Lebensdauer deutlich verlängern – und Tiefentladungen vermeiden.
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