Wie man natürlich in die Kamera lächelt

Ein gewinnendes Lächeln vor der Kamera scheint nicht jedem von Natur aus zu liegen. Viele fühlen sich steif, unsicher – und das Lächeln wirkt schnell gekünstelt. Doch Profi-Fotografen kennen einen einfachen Trick, mit dem jeder entspannter und strahlender wirkt: Die Zungenspitze leicht an den Gaumen hinter den Schneidezähnen anlegen.

Dieser sogenannte „Zungentrick“ sorgt dafür, dass die Gesichtsmuskulatur automatisch entspannter wird. Das Lächeln wirkt dadurch echter, nicht aufgesetzt. Doch die Wirkung geht noch weiter: Durch die Position der Zunge wird der Hals gestreckt und die Kieferpartie definiert. Das verhindert effektiv das gefürchtete Doppelkinn, das besonders bei direkten Aufnahmen schnell entstehen kann.

Der Effekt mag klein klingen, doch die Ergebnisse sind spürbar. Selbst bei unsicheren Momenten vor dem Objektiv wirkt das Gesicht harmonischer, die Haltung natürlicher. Der Trick ist längst kein Geheimnis mehr – er wird nicht nur von Models, sondern auch von Red-Carpet-Stars und bei Bewerbungsfotos immer häufiger genutzt.

Wichtig ist: Es geht nicht um ein perfektes Lächeln, sondern um Authentizität. Wer sich entspannt fühlt, wirkt auch vor der Kamera selbstbewusst. Und manchmal ist es eben eine kleine, fast unsichtbare Geste – wie der sanfte Druck der Zunge am Gaumen –, die den großen Unterschied macht.

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