Wie lange hält der Auswurf bei einer Bronchitis an?
Bei einer akuten Bronchitis beginnt der Körper meist einige Tage nach der Erkältung verstärkt Schleim in den Bronchien zu bilden. Dieser zähe Auswusch wird durch einen sogenannten produktiven Husten nach außen transport. Typischerweise dauert diese Phase etwa zwei Wochen. In dieser Zeit räumt der Körper die Atemwege frei – ein wichtiges Zeichen dafür, dass sich der Organismus gegen die Entzündung wehrt.
Obwohl die eigentliche Erkrankung nach rund 10 bis 14 Tagen überstanden ist, kann der Husten noch bis zu acht Wochen lang anhalten. Das ist nicht ungewöhnlich, vor allem bei stärkerer Reizung der Bronchialschleimhaut. Solange der Auswurf zurückgeht und keine weiteren Alarmzeichen wie Fieber, Atemnot oder blutiger Schleim auftreten, ist dies aber meist kein Grund zur Sorge.
Besonders im Winter ist die akute Bronchitis eine häufige Begleiterscheinung von Virusinfekten. Meist heilt sie ohne Antibiotika aus, da diese bei viralen Ursachen nicht wirken. Wichtig ist vor allem ausreichend Ruhe, Flüssigkeit und gegebenenfalls rezeptfreie Mittel zur Schleimlösung. Bei Rauchern oder bei wiederholten Atemwegsinfekten lohnt sich eine ärztliche Abklärung, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Wer regelmäßig unter länger anhaltendem Husten oder vermehrtem Auswurf leidet, sollte mit seinem Arzt sprechen – möglicherweise steckt eine chronische Erkrankung wie eine chronisch-obstruktive Bronchitis dahinter.
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