Wie lange hält die Verhärtung bei einer Mastitis an?
Bei einer Brustentzündung (Mastitis puerperalis) ist eine verhärtete Stelle in der Brust ein typisches Symptom. Viele stillende Frauen fragen sich, wie lange diese Schwellung und das Spannungsgefühl anhalten. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Behandlung bessert sich die Situation meist schnell.
Das häufigste Heilmittel ist das häufige Anlegen des Kindes – idealerweise alle zwei Stunden. Dies fördert den Abfluss der Milch, löst Milchstauungen auf und unterstützt die natürliche Heilung. Oft lassen Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl bereits innerhalb von 24 Stunden deutlich nach, wenn konsequent gestillt wird.Die sichtbare und tastbare Verhärtung im Brustgewebe braucht etwas länger. Meist bildet sie sich innerhalb von drei bis fünf Tagen vollständig zurück – vorausgesetzt, das Stillverhalten wird angepasst und es kommt zu keiner weiteren Stauung. Wichtig ist auch, auf eine gute Stillhaltung zu achten, damit die Brust optimal entleert wird.
Wenn sich die Symptome verschlechtern oder kein Fieber innerhalb von 24 Stunden sinkt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. In manchen Fällen ist eine Antibiotikabehandlung nötig, besonders wenn sich ein Abszess entwickelt. Doch in den meisten Fällen genügen ausreichendes Ausstillen, Ruhe und eine unterstützende Pflege, um wieder beschwerdefrei zu werden.Stillen ist auch bei Mastitis sicher und wichtig – es hilft sogar dabei, die Entzündung zu überwinden. Mit dem richtigen Ansatz ist die Verhärtung meist nach wenigen Tagen Geschichte.
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