Wie lange dauert eine Überweisung bei der Sparkasse?

Wenn Sie eine Überweisung bei der Sparkasse tätigen, hängt die Bearbeitungszeit vor allem davon ab, wann Sie den Auftrag abgeben. Jede Filiale und Online-Banking-Plattform hat einen sogenannten Annahmeschluss – meist liegt dieser zwischen 14 und 18 Uhr. Wird die Überweisung vorher eingereicht, wird sie in der Regel noch am selben Bankarbeitstag weitergeleitet.

Überweisungen, die nach dem Annahmeschluss eingehen, werden erst am nächsten Arbeitstag bearbeitet. Das bedeutet: Wenn Sie am Freitagabend nach 18 Uhr überweisen, wird der Betrag erst am Montag weitergeleitet – vorausgesetzt, es handelt sich um einen regulären Bankarbeitstag ohne Feiertagsruhe.

Innerhalb des SEPA-Raums (Europäischer Wirtschaftsraum) ist die Gutschrift bei richtiger Angabe der IBAN und BIC meist am nächsten Werktag beim Empfänger. In den allermeisten Fällen landet das Geld also einen Tag nach der Auftragserteilung auf dem Zielkonto.

Wichtig: An Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen erfolgt keine Buchung – unabhängig vom Zeitpunkt der Auftragserstellung. Auch Lastschriften und Daueraufträge werden an solchen Tagen nicht verarbeitet.

Für besonders eilige Überweisungen lohnt es sich daher, den Annahmeschluss im Auge zu behalten. Mit Online-Banking können Sie oft bis zum Stichtag am Abend buchen – aber die Verarbeitung erfolgt trotzdem erst am Folgetag, wenn die Frist überschritten ist.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte am Vormittag überweisen – dann klappt’s auch mit der Terminhaltung.

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