Wie lange dauert es, bis man in den Tiefschlaf fällt?

Wer sich nach einem erholsamen Schlaf sehnt, kennt das: Man legt sich hin, schließt die Augen – und fragt sich, wann endlich der erholsame Tiefschlaf einsetzt. Die gute Nachricht: Bei gesunden Erwachsenen beginnt der Tiefschlaf normalerweise etwa 30 bis 45 Minuten nach dem Einschlafen. Diese Phase gehört zu den sogenannten Tiefschlafphasen, in denen der Körper am stärksten regeneriert.

Über die gesamte Nachtruhe verteilt macht der Tiefschlaf etwa 20 bis 25 Prozent des Schlafs aus. Bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von acht Stunden entspricht das einer Dauer von rund 1,6 bis zwei Stunden Tiefschlaf pro Nacht. Wichtig zu wissen: Jeder Mensch ist anders. Während der eine schnell in die tiefen Schlafphasen gleitet, braucht ein anderer länger – das hängt unter anderem von Alter, Lebensstil und individuellem Biorhythmus ab.

Im Laufe der Nacht durchläuft der Körper mehrere Schlafzyklen, jeweils mit Wechsel zwischen Leicht-, Tief- und REM-Schlaf. Die längsten Tiefschlafphasen finden meist in der ersten Hälfte der Nacht statt. Wer regelmäßig zu wenig schläft oder gestörten Schlaf hat, kann unter einem Mangel an Tiefschlaf leiden – mit Folgen wie Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder Reizbarkeit.

Um den Tiefschlaf zu fördern, helfen einfache Maßnahmen: Regelmäßige Schlafzeiten, ein ruhiges Schlafumfeld und der Verzicht auf Bildschirme vor dem Einschlafen können den Übergang in die tieferen Phasen erleichtern. So kommt der Körper besser zur Ruhe – und der erholsame Schlaf stellt sich von ganz allein ein.

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