Überweisungen: Wie lange dauert eine Buchung?

Wenn du mittwochs eine Überweisung tätigst, fragst du dich vielleicht, wie lange der Betrag wirklich braucht, bis er beim Empfänger ankommt. Die gute Nachricht: In der Regel geht das heute sehr schnell – und ist gesetzlich geregelt.

Seit einigen Jahren gilt im Rahmen des SEPA-Verfahrens eine klare Vorgabe aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). § 675s BGB besagt, dass eine Überweisung innerhalb von maximal zwei Bankarbeitstagen beim Empfänger eintreffen muss. Das bedeutet: Meldest du am Mittwoch eine SEPA-Überweisung bei deiner Bank an, muss der Betrag spätestens am Donnerstag beim Konto des Zahlungsempfängers gutgeschrieben sein.

Dies gilt allerdings nur, wenn du die Überweisung vor der Geschäftszeiten-Grenze deiner Bank abschickst – meist zwischen 14 und 18 Uhr, je nach Kreditinstitut. Tätige du die Überweisung erst danach, zählt der nächste Bankarbeitstag als erster Tag. Dann könnte der Betrag erst am Freitag oder Montag eintreffen.

Die meisten Banken schaffen es inzwischen sogar, Überweisungen am selben Tag zu verbuchen, besonders wenn sie innerhalb des SEPA-Raums erfolgen. Dennoch ist es ratsam, bei wichtigen Zahlungen – etwa Miete oder Rechnungen – nicht bis zum letzten Tag zu warten.

Wer sicher gehen will, nutzt Online-Banking, wo der Überweisungszeitpunkt eindeutig nachvollziehbar ist. So vermeidest du unnötige Gebühren oder Mahnungen – und behältst die Ruhe.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen