Wie lange bleibt Quecksilber im Körper?

Quecksilber ist ein Schwermetall, das bei Berührung oder Aufnahme über die Nahrung, die Luft oder verunreinigte Produkte in den Körper gelangen kann. Besonders gefährlich ist es in seiner organischen Form, wie etwa bei Belastung durch kontaminierten Fisch. Im Blut ist Quecksilber oft noch über einen Monat lang nachweisbar, was zeigt, wie lange der Körper braucht, um es abzubauen.

Wenn das Gift tiefer in Organe wie die Nieren oder das Nervensystem vordringt, hält es sich noch länger. Erst nach etwa zwei Monaten wird ein größerer Teil davon über Urin und Galle ausgeschieden – vorausgesetzt, die Belastung war nicht zu hoch und der Körper ist gesund. Bei chronischer Exposition oder schwerer Vergiftung kann die Ausscheidung jedoch deutlich länger dauern.

Die Symptome einer Quecksilberbelastung sind oft unspezifisch: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen oder gereizte Schleimhäute können darauf hinweisen. Wer regelmäßig Fisch isst oder beruflich mit Quecksilber in Berührung kommt – etwa in bestimmten Industrien –, sollte vorsichtig sein. Die AOK Sachsen-Anhalt und andere Gesundheitsportale wie deine-gesundheitswelt.de raten in solchen Fällen zu regelmäßigen Kontrollen.

Die beste Vorsorge ist, potenzielle Quellen zu kennen: veraltete Amalgamfüllungen, bestimmte Kosmetika aus dem Ausland oder Fischarten mit hohem Schadstoffgehalt wie Schwertfisch oder Thunfisch in großen Mengen. Bei Verdacht auf eine Belastung sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden – je früher, desto besser.

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