Wie schnell breitet sich schwarzer Hautkrebs aus?
Die Ausbreitung eines malignen Melanoms, auch schwarzer Hautkrebs genannt, hängt stark vom jeweiligen Subtyp ab. Es gibt Formen, die sich sehr langsam entwickeln, und andere, die bereits in frühen Stadien aggressiv wachsen können.
So zum Beispiel das Lentigo-maligna-Melanom (LMM), das sich oft über viele Jahre – manchmal bis zu 10 bis 15 – nur oberflächlich auf der Haut ausbreitet. Erst später beginnt das sogenannte vertikale Wachstum, bei dem der Tumor in die Tiefe wächst und damit das Risiko einer Metastasierung steigt. Solche Tumore finden sich häufig bei älteren Menschen an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht oder Hals.
Ganz anders verhält sich das akrolentiginöse Melanom (ALM). Es tritt seltener auf, wächst aber oft schneller und kann bereits in kurzer Zeit in tiefer liegende Hautschichten eindringen. Besonders gefährlich ist, dass es häufig an untypischen Stellen – etwa an Händen, Füßen oder unter den Nägeln – entsteht, weshalb es leicht übersehen wird.
Unabhängig vom Typ gilt: Früherkennung rettet Leben. Jede auffällige Veränderung an der Haut – etwa eine neue oder sich verändernde Muttermal – sollte daher schnell ärztlich abgeklärt werden. Eine verzögerte Diagnose kann die Prognose erheblich verschlechtern.
In Berlin und Umgebung erhalten Patienten beispielsweise in spezialisierten Zentren wie der Radio-Onkologie am Alexianer-Krankenhaus eine gezielte Diagnostik und Therapie, auch im Rahmen von Strahlentherapie bei fortgeschrittenen Fällen. Die Kombination aus Hautarzt, Dermatologe und Onkologe ist dabei entscheidend für den Behandlungserfolg.
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