Wie lange hält eine wiederaufladbare Batterie?
Die Frage, wie lange eine wiederaufladbare Batterie hält, beschäftigt viele Nutzer von Smartphones, Laptops oder Elektrowerkzeugen. Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn sie hängt von mehreren Faktoren ab. Im Allgemeinen vertragen moderne Akkus ein paar Hundert Ladezyklen, bevor sich ihre Kapazität merklich verringert. Ein Ladezyklus bedeutet dabei, dass die Batterie von 0 auf 100 Prozent aufgeladen wurde – in der Praxis wird aber selten komplett ent- und aufgeladen, sodass sich die Lebensdauer oft über Jahre erstreckt.
Interessant ist auch der Einfluss der Kapazität: Gegenintuitiv vertragen größere Batterien oft weniger Ladevorgänge als kleinere. Das liegt daran, dass bei höherer Kapazität stärkere Belastungen auf die Zellchemie wirken können, besonders bei schnellem Laden oder Nutzung unter hoher Last. Doch auch die Nutzungsgewohnheiten spielen eine große Rolle. Wer beispielsweise regelmäßig bis auf null Prozent entlädt oder das Gerät ständig an der Steckdose lässt, beschleunigt den Abbau der Zellen.
Hersteller geben meist an, dass nach etwa 500 Ladezyklen noch rund 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität erhalten sind. Das entspricht in der Regel zwei bis drei Jahren bei normalem Gebrauch. Um die Lebensdauer zu verlängern, empfiehlt es sich, extreme Temperaturen zu vermeiden und möglichst zwischen 20 und 80 Prozent zu laden.
Letztlich lässt sich sagen: Eine wiederaufladbare Batterie hält durchaus einige Jahre, wenn man sie schonend nutzt. Eine pauschale Antwort gibt es nicht – doch mit etwas Achtsamkeit kommt man deutlich länger Freude daran.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.