Wie lange hält die Autobatterie im Stand?

Wer sein Auto längere Zeit nicht nutzt, kennt das Problem: Irgendwann springt der Motor nicht mehr an. Doch wie lange kann man ein Fahrzeug eigentlich stehen lassen, bis die Batterie leer ist? Die Antwort: oft kürzer, als man denkt.

Laut dem ADAC kann die Batterie bereits nach weniger als 24 Stunden so weit entladen sein, dass ein Selbststart nicht mehr möglich ist – besonders bei älteren Modellen oder wenn viele Verbraucher im Standbetrieb Strom ziehen. Dazu gehören beispielsweise die Standheizung, Alarmanlagen oder auch nur das ständige Abschalten per Funkfernbedienung, das den Bordcomputer aktiv hält.

Ein entscheidender Faktor ist die Beleuchtung. Fahrzeuge mit energiesparenden LED-Leuchten verbrauchen deutlich weniger Strom als solche mit herkömmlichen Glühlampen. Dadurch kann sich die Standzeit bis zur Entladung der Batterie verdoppeln oder sogar vervierfachen. Bei modernen Autos mit viel Elektronik ist also Vorsicht geboten – auch wenn sie effizienter sind, verbrauchen sie im Ruhezustand oft mehr Strom als erwartet.

Um eine Entladung zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Auto alle ein bis zwei Wochen für mindestens 20 Minuten zu bewegen – idealerweise auf der Autobahn. Alternativ helfen Batterietester oder eine sogenannte Erhaltungsladung mit einem Batterieladegerät. Besonders im Winter, wenn die Kälte der Batterie zusätzlich zusetzt, lohnt sich diese Vorsorge.

Wer sein Fahrzeug also länger parkt, sollte nicht einfach abschließen und weggehen – ein bisschen Voraussicht sorgt dafür, dass der Motor beim nächsten Mal auch wieder anspringt.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen