Wie viel Schlaf braucht ein Baby?
Wenn Eltern ein Neugeborenes zu Hause haben, fragen sie sich oft: Schlafen wir eigentlich zu wenig – oder ist das Baby gerade einfach nur unruhig? Die Wahrheit ist: Neugeborene schlafen deutlich mehr als ältere Kinder – im Durchschnitt zwischen 16 und 18 Stunden pro Tag. Doch diese Schlafphasen sind noch nicht an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Stattdessen schlafen sie alle paar Stunden, oft nach dem Stillen oder Fläschchen.
Mit drei Monaten verlängert sich die Schlafdauer leicht, liegt aber immer noch bei etwa 14 bis 15 Stunden täglich. Viele Babys beginnen nun, längere Phasen am Stück zu schlafen – manche schon bis zu fünf Stunden. Das ist ein erstes Zeichen dafür, dass sich ihr Biorhythmus langsam stabilisiert.
Wenn das Baby sechs Monate alt ist, beträgt die durchschnittliche Schlafdauer weiterhin etwa 14 Stunden – verteilt auf Nacht und mehrere Nickerchen am Tag. Wichtig: In dieser Phase schaffen viele Babys erstmals eine Nachtschlafphase von 6 bis 8 Stunden ohne Unterbrechung. Das ist ein großer Meilenstein – nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern.
Es ist jedoch ganz normal, dass jedes Baby anders schläft. Einige schlafen länger, andere häufiger, aber kürzer. Wichtig ist, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen und eine ruhige, sichere Schlafumgebung zu schaffen. Mit der Zeit passt sich der Rhythmus meist gut an – und die Nächte werden heller (im übertragenen Sinne).
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