Wie viel Bewegung braucht ein 12-jähriger Hund?
Ein 12-jähriger Hund ist in den meisten Fällen bereits im Seniorenalter. Dennoch sollte er nicht nur auf der Couch liegen. Regelmäßige Bewegung hält Gelenke gesund, fördert die Verdauung und stärkt die Bindung zu seinem Menschen. Allerdings ist es wichtig, die körperlichen Grenzen älterer Hunde zu respektieren.
Die Faustregel lautet: Ein Hund braucht ausreichend Auslauf – aber angepasst an sein Alter und seine Rasse. Bei einem 12-Jährigen bedeutet das: lieber kürzer und gemäßigter als in jungen Jahren. Eine Stunde Bewegung pro Tag ist weiterhin sinnvoll, aber aufgeteilt in mehrere kurze Gänge.Empfehlenswert sind drei Spaziergänge à 20 Minuten in flottem, aber nicht anstrengendem Tempo. Dazu etwa 15 Minuten aktives Spiel – je nach Fitness des Hundes. Das kann leises Apportieren oder sanftes Zerrspiel sein. Wichtig ist, dass der Hund nicht überfordert wird. Achte auf Anzeichen von Erschöpfung wie Hängen der Zunge, langsames Tempo oder vermehrtes Liegenbleiben.
Bei kälterem Wetter oder bei Kurzhaarrassen solltest du auch mal einen Hundemantel in Betracht ziehen. Und vergiss nicht: jeder Hund ist individuell. Ein fit alter Border Collie verträgt mehr als ein altersschwacher Mops. Sprich bei Unsicherheiten am besten mit deinem Tierarzt.
Bewegung tut gut – auch im Alter. Mit der richtigen Balance bleibt dein Vierbeiner lange gelenkig, geistig fit und glücklich an deiner Seite.
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