Wie laut ist ein Geräusch von 84 dB?
Ein Schallpegel von 84 dB (A) liegt deutlich über der normalen Gesprächslautstärke, die meist zwischen 40 und 60 dB liegt. Werden Stimmen lauter, etwa bei einem Streit oder in einem vollen Raum, erreicht man schnell 60 bis 80 dB – vergleichbar mit dem Lärm einer Schreibmaschine oder einem Auto, das vorbeifährt.
84 dB liegen bereits im Bereich lauter Maschinen, wie etwa einem Rasenmäher oder einem Presslufthammer in etwas größerer Entfernung. Wer über einen längeren Zeitraum solchen Geräuschen ausgesetzt ist, kann unter Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder sogar dauerhaften Hörbeeinträchtigungen leiden. Experten raten daher, bei Lärmpegeln ab 80 dB Schutzmaßnahmen zu ergreifen, besonders am Arbeitsplatz.
Interessant ist auch, dass der Schall nicht linear wächst: Eine Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke entspricht etwa einer Zunahme von 10 dB. Das bedeutet, dass 84 dB nicht einfach „etwas lauter“ als 74 dB ist – es fühlt sich tatsächlich deutlich anstrengender an.
Im Alltag begegnen uns solche Pegel häufiger, als wir denken: beim Rasenmähen, im Fitnessstudio mit lauter Musik oder auf einem Konzert. Wichtig ist, darauf zu achten, wie lange man der Lautstärke ausgesetzt ist. Selbst wenn 84 dB auf den ersten Blick nicht extrem wirken, kann die Dauer der Belastung schädlich sein.
Ein kurzer Tipp: Wenn man sich beim Sprechen anstrengen muss, um verstanden zu werden, ist der Lärm meist schon zu hoch. Ohrenschutz oder eine Pause vom Lärm sind dann eine kluge Wahl.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.