Wie man bei einer Reanimation richtig handelt
Wenn jemand plötzlich bewusstlos wird und nicht mehr ansprechbar ist, zählt jede Sekunde. Ruhe bewahren und sofort handeln – das ist die erste Regel. Prüfen Sie, ob die Person reagiert: Sprechen Sie sie laut an und rütteln Sie vorsichtig an den Schultern.
Erst danach rufen Sie um Hilfe. Wenn niemand in der Nähe ist, holen Sie selbst Hilfe oder rufen Sie sofort den Notruf – in Deutschland die 112. Je schneller professionelle Hilfe informiert ist, desto höher sind die Überlebenschancen.
Im nächsten Schritt kontrollieren Sie die Atmung. Dazu das Kinn anheben, Kopf leicht nach hinten neigen und für fünf bis zehn Sekunden prüfen, ob die Person atmet. Keine normale Atmung erkennbar? Dann muss sofort mit der Herzdruckmassage begonnen werden.
Legen Sie die Hände übereinander in die Mitte der Brust und drücken Sie fest und gleichmäßig – etwa 100 bis 120 Mal pro Minute. Jede Pause sollte so kurz wie möglich sein.
Ist ein automatischer Defibrillator (AED) verfügbar, schalten Sie ihn ein und folgen Sie den sprachlichen Anweisungen. Der AED analysiert den Herzrhythmus und entscheidet, ob ein Schock notwendig ist. Auch ohne vorherige Erfahrung ist das Gerät sicher in der Anwendung.
Die Reanimation setzt sich fort, bis der Rettungsdienst eintrifft oder die Person wieder selbstständig atmet. Wichtig: Auch Laien können mit der richtigen Technik Leben retten. Viele Organisationen bieten kostenlose Erste-Hilfe-Kurse an – eine wertvolle Vorbereitung für den Ernstfall.
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