Wann sollte ich an meine mentale Gesundheit denken?

Manchmal läuft das innere Gleichgewicht aus dem Ruder, ohne dass es sofort auffällt. Doch es gibt Zeichen, die Sie nicht ignorieren sollten. Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken schwer zu erklären sind – wenn sie sich für andere fremd oder übertrieben anfühlen –, kann das ein erstes Signal sein. Vielleicht fühlen Sie sich oft bedrängt von Dingen, die gesagt werden, oder von Situationen, die eigentlich harmlos erscheinen. Ein anhaltendes Unwohlsein in der eigenen Haut, das sich nicht einfach weglächeln lässt, ist ebenso wichtig wie trübe, zähe Gedanken, die immer wiederkehren.

Angst vor dem Verlust der Kontrolle ist ein weiterer roter Faden. Wer sich Sorgen macht, den Griff über den Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten zu verlieren, sollte dies ernst nehmen. Es geht dabei nicht um Schuld oder Schwäche, sondern um Sensibilität für den eigenen Zustand. Viele warten zu lange, bevor sie Hilfe suchen – aus Angst, nicht verstanden zu werden. Doch genau dann ist es wichtig, mit jemandem zu sprechen, der zuhört, ohne zu bewerten.

Die psychische Gesundheit ist ebenso wichtig wie die körperliche. Wer sich Sorgen macht, tut gut daran, diese ernst zu nehmen. Auf SantéPsy.ch finden Sie anonyme, professionelle Unterstützung – diskret und nah am Leben. Manchmal ist der erste Schritt klein: einfach mal laut aussprechen, wie es wirklich ist. Das kann schon Erleichterung bringen.

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