Wie erkenne ich Würmer bei meinem Hund?

Als Hundebesitzer möchte man stets das Beste für sein Tier – und das beginnt mit einer guten Gesundheitsvorsorge. Würmer sind dabei leider keine Seltenheit, besonders bei jungen Hunden oder Tieren, die viel im Freien unterwegs sind. Doch woran erkennt man, dass ein Wurmproblem vorliegt?

Ein klassisches Zeichen ist das sogenannte „Schlittenfahren“: Dein Hund zieht seinen Hintern über den Boden, um den Juckreiz im Analbereich zu lindern. Dieser Reiz entsteht, wenn Würmer – vor allem Madenwürmer – sich aus dem Darm nach außen bewegen. Es mag zunächst lustig wirken, doch es ist ein deutlicher Hinweis auf einen Befall.

Weitere Anzeichen sind sichtbare Würmer oder wurmähnliche Strukturen im Kot, im Fell rund um den After oder sogar im Erbrochenen. Manchmal sehen sie aus wie kleine Reiskörner oder bewegende Fäden. Auch Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, ein aufgeblähter Bauch oder Durchfall können auf einen Wurmbefall hindeuten.

Wichtig ist: Nicht jeder befallene Hund zeigt klare Symptome. Deshalb empfiehlt es sich, besonders bei Welpen, regelmäßig vorsorglich zu entwurmen – und bei Verdacht unbedingt zum Tierarzt zu gehen. Eine einfache Kotuntersuchung kann Klarheit schaffen.

Die gute Nachricht: Wurmerkrankungen sind gut behandelbar, vor allem, wenn man früh handelt. Mit regelmäßiger Vorsorge und der richtigen Medikation ist dein Hund schnell wieder fit – und du kannst beruhigt sein.

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