So prüfst du ganz einfach, ob eine Batterie noch voll ist

Ein schneller Trick verrät dir, ob eine Batterie noch genug Saft hat – und das ganz ohne Messgerät. Du kennst das: Du suchst eine funktionierende Batterie für die Fernbedienung oder eine Taschenlampe, findest aber nur lose Zellen in der Schublade. Sind die noch was wert? Anstatt sie einfach einzubauen und zu hoffen, dass sie funktioniert, gibt es einen alten, aber cleveren Trick.

Stelle die Batterie aufrecht auf eine harte Unterlage – zum Beispiel auf deinen Tisch oder die Arbeitsplatte – und lasse sie dann vorsichtig aus einer geringen Höhe (etwa 2–3 cm) auf den positiven Pol (den „Bügel“ oben) fallen. Wenn die Batterie leer ist, hüpft sie kurz zurück in die Höhe. Je höher der Sprung, desto leerer ist sie. Eine volle Batterie hingegen fällt einfach um oder bleibt stabil stehen, ohne abzuspringen.

Der Grund dafür liegt in der inneren Beschaffenheit: Bei vollen Zellen ist das Innere noch stabil, während es bei leeren Batterien bereits verflüssigt oder porös ist – das führt zur unerwarteten Reaktion beim Aufprall. Der Trick funktioniert am besten bei handelsüblichen Alkali-Batterien wie AA oder AAA.

Beachte aber: Dieser Test ist zwar praktisch, aber nicht 100-prozentig exakt. Bei unsicheren Ergebnissen oder für empfindliche Geräte solltest du doch lieber ein Batterietestgerät nutzen. Aber für den schnellen Check zwischendurch? Ein echter Alltagsheld.

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