Wie man seinem Hund die Angst beim Gassi gehen nimmt
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde plötzlich Angst beim Gassi gehen zeigen – sei es vor lauten Geräuschen, vorbeifahrenden Fahrrädern oder anderen Hunden. Doch mit etwas Geduld und der richtigen Herangehensweise kann man ihnen helfen, wieder entspannt zu laufen.
Verstehe, wovor dein Hund Angst hat. Manche Hunde zucken bei jedem Rascheln im Gebüsch zusammen, andere fürchten sich vor Kindern oder tief fliegenden Drohnen. Beobachte dein Tier genau, um den Auslöser zu erkennen. Nur so kannst du gezielt reagieren.
Zeig deinem Hund durch ruhige, selbstbewusste Körpersprache, dass keine Gefahr besteht. Dein Verhalten gibt ihm Sicherheit. Wenn er ruhig bleibt – besonders in angespannten Situationen –, belohne ihn sofort mit Lob oder einem Leckerli. So lernt er: „Wenn ich ruhig bleibe, passiert etwas Gutes.“
Wichtig ist, langsam voranzugehen. Zwing ihn nicht in Situationen, die ihn überfordern. Beginne lieber zu Hause oder in vertrauter Umgebung mit kleinen Übungen – etwa, indem du Geräusche wie Hupen oder Bellen leise im Hintergrund einspielst. So gewöhnt er sich allmählich an die Welt draußen.
Je früher du damit anfängst, desto besser. Im Welpenalter lässt sich Angst am effektivsten vorbeugen. Doch auch ältere Hunde können lernen, vertrauter Umgebungen mit Gelassenheit zu begegnen – vorausgesetzt, man bleibt geduldig und konsequent.
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