Der Übergang zwischen Nase und Mund

Der Bereich, an dem sich Nasen- und Mundhöhle treffen, spielt eine zentrale Rolle für Atmung und Schlucken. Doch wie heißt dieser Übergang genau? Die Antwort lautet: Pharynx, auch bekannt als Rachen.

Der Pharynx ist ein muskuläres Rohr, das sich hinter der Nase, dem Mund und dem Kehlkopf erstreckt. Er verbindet die Nasenhöhle mit der Luftröhre (Trachea) und die Mundhöhle mit der Speiseröhre (Ösophagus). Das macht ihn zu einer Art Kreuzung – hier überkreuzen sich der Atemweg und der Verdauungsweg.

Wenn wir einatmen, strömt die Luft über die Nase oder den Mund in den Pharynx und gelangt von dort aus weiter in die Luftröhre und schließlich in die Lunge. Beim Schlucken hingegen schließt ein kleiner Klappe namens Epiglottis die Luftröhre ab, damit die Nahrung sicher in die Speiseröhre geleitet wird. Ohne diesen Mechanismus würden wir leicht verschlucken – ein lebenswichtiger Prozess, der meist völlig unbewusst abläuft.

Der Rachen ist außerdem in mehrere Abschnitte unterteilt: den Nasenrachen (Nasopharynx), den Mundrachen (Oropharynx) und den Kehlrachen (Laryngopharynx). Jeder dieser Bereiche hat spezifische Funktionen, sei es beim Atmen, Sprechen oder Schlucken.

Entzündungen im Pharynx – wie eine einfache Rachentzündung – zeigen, wie empfindlich dieser Übergangsbereich ist. Wer schon mal Halsschmerzen hatte, kennt das kratzende Gefühl, das beim Schlucken besonders deutlich wird. Der Pharynx mag unsichtbar sein, doch seine Bedeutung für den Körper ist enorm.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen