Wie nennt man Pfannkuchen in der Schweiz?

Wenn man in der Schweiz von „Omelette“ spricht, meint man damit nicht unbedingt das fluffige, verquirlte Ei-Gericht, wie man es aus Frankreich kennt. Tatsächlich verwenden viele Schweizer den Begriff Omelette, um das zu bezeichnen, was im übrigen Deutschland „Pfannkuchen“ oder „Eierkuchen“ heißt – also dünne, aus Ei, Milch und Mehl zubereitete Küchlein, die in der Pfanne gebacken werden.

Doch Vorsicht: Auch in der Schweiz ist die Sprache nicht einheitlich. Je nach Region hört man unterschiedliche Bezeichnungen. In manchen Gegenden sagt man durchaus „Pfannkuchen“ oder kennt sogar das österreichische „Palatschinken“, besonders in Einflussbereichen der Nachbarländer. Aber wer im schweizerdeutschen Raum nach einer süßen, flachen Eierspeise fragt, tut gut daran, nach einer „Omelette“ zu bestellen – besonders wenn sie mit Marmelade, Zimt-Zucker oder Apfelmus serviert wird.

Interessant ist der Unterschied zur klassischen französischen Omelette: Die schweizerische Variante ähnelt eher den dünnen Crêpes oder den deutschen Pfannkuchen – flach, leicht gebräunt und oft süß zubereitet. In Österreich hingegen nennt man solche Teigfladen „Palatschinken“, während im deutschen Hochdeutsch „Pfannkuchen“ oder „Eierkuchen“ üblich sind.

Zusammengefasst: Was in Deutschland im Teig aus der Pfanne kommt, ist in der Schweiz oft die „Omelette“ – ein kleiner, feiner Sprachunterschied, der für Verwirrung sorgen kann. Wer also auf Reisen ist, sollte lieber mal genauer hinschauen, was auf dem Teller landet – oder einfach danach fragen, wie sie es dort nennen.

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